Die Motive

Die Ideen für die T-Shirt Motive entspringen meinen Gefühlen bei den Meldungen über Insektensterben und weiteren Hiobsbotschaften in den Nachrichten. Was ich in meinem Umfeld  und in meinem Garten sehe, formt sich dann in meinem Kopf zu einer Idee. Folgende Motive sind bis jetzt daraus entstanden:

Motiv "HELP OUR BIRDS!"

 

Unmengen von Pestiziden, die von Landwirten als auch von Kleingärtnern versprüht werden, haben die Anzahl der Insekten und damit das Futterangebot für die Vögel vermindert.

 

In Gebieten, in denen Infolge zunehmender Intensivierung der Landwirtschaft die Nahrung knapp ist, finden die Vögel auch in der warmen Jahreszeit weniger Futter als früher.

 

Wildblumen und Kräuter, die Insekten als Nahrung dienen, gehen immer weiter zurück und somit auch die Insekten. Deswgen brauchen die Vögel unsere Hilfe ganzjährig, mit einem hochwertigen Futter, das auch tierische Proteine enthält.

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Motiv "HI HONEY!" I

 

Insektensterben heißt auch immer Vogelsterben, denn sie sind für einen Großteil unserer heimischen Vögel ein wichtiger Bestandteil des Speiseplans und das sogar für die sogenannten Körnerfresser, die aber ihre Jungen ebenfalls mit Insekten füttern.

 

60 % aller Vogelarten sind auf Insekten angewiesen. Wenn die Insekten fehlen, bleibt also nicht nur das Brummen und Summen von Wildbienen und anderen Insekten aus, sondern auch das Zwitschern der Vögel.

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Motiv "HI HONEY!" II

 

Es gibt ja schon ein Motiv "HI HONEY", aber als ich das Shirt das erste Mal getragen hatte, sagte meine Freundin schmunzelnd: "Das ist keine Biene, sondern eine Wespe“. Beim Draufgucken wurde mir das auch sofort klar, aber wie konnte das passieren?

 

Als ich mit dem Motiv begann, wollte ich die Biene im Stil Biene Mayas zeichnen, es gefiel mir aber nicht so gut. Danach malte ich eine naturnahe Biene, hatte aber im Hinterkopf noch die schwarzen und gelben Streifen von Biene Maya. Selbst nachdem ich den Probedruck in der Hand hielt, fiel es mir nicht auf und darum erschuf ich eine zweite Version.

 

Außerdem kann ich ja auch einen Marienkäfer und andere Insekten, die mir lieb und teuer sind, mit "Hi Honey" darstellen.

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Motiv "WO SIND DIE INSEKTEN?"

 

Der NABU hat ein dramatisches Insektensterben beobachtet. Zwischen 1989 und 2014 ist demnach die Biomasse bei Fluginsekten um 80 % zurückgegangen gab der NABU 2016 bekannt (das ist schon einige Jahre her!). Betroffen sind unter anderem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen.

 

Die Fachleute warnen, dass diese Verluste ganze Nahrungsketten in Gefahr bringen. Wenn Insekten fehlen, werden viele Pflanzen nicht mehr bestäubt. Insektenfressenden Vogelarten fehlt die Nahrungsgrundlage.

 

Insekten spielen eine entscheidende Rolle für viele Ökosysteme, sie tragen zur Vermehrung von Pflanzen bei, sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens.

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Motiv "3 MENSCHEN, 1 APFEL"

 

Ein großer Teil der Nutzpflanzen ist von bestäubenden Insekten abhängig. Zu den Bestäubern zählen weltweit 20.000 verschiedene Arten von Wildbienen. Außer ihnen bestäuben auch viele Schmetterlingsarten, Fliegen, Motten, Käfer und Wespen Pflanzen. Etwa 87 % der Blütenpflanzen sind von der Bestäubung durch Tiere abhängig. Damit spielen die Bestäuber in der Natur eine zentrale Rolle für die Stabilität von Nahrungsketten.

 

Auch in der Landwirtschaft ist die Bestäubung wichtig. Bei drei Vierteln der wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten hängen Erntemenge- und qualität von der Bestäubung ab. Würden die Bestäuber komplett verschwinden, würde es große Ernteausfälle geben, bei manchen wichtigen Nutzpflanzen bis zu 90 %.

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Motiv "NATURSCHUTZ"

 

Die meisten Arten sind nur einige Millimeter klein, leisten aber Großes. Insekten sind die Gesundheitspolizei für tote Biomasse. Auch wenn uns der Anblick von Fliegen und später Maden auf Leichen ekelt: Insekten tragen so dazu bei, die Welt von Kadavern und Kot zu befreien, indem sie sie schlichtweg auffressen. Somit verwerten Insekten die in Aas und Kot enthaltenen Nährstoffe und Energieträger effektiv. Viele Insektenarten tragen auch zum Abbau von totem Holz bei. Sie zerkleinern Rinde und Holz und erleichtern so den Abbau durch Mikroorganismen. Zum Teil besiedeln Insekten auch geschwächte Bäume und können sie zum Absterben bringen. Insgesamt fördern sie damit den Gesundheitszustand des Waldes. Aus diesen und noch viel mehr Gründen ist es FÜR UNS wichtig, die Natur zu schützen und ihr einen giftfreien Lebensraum zu erhalten. Denn: NATURSCHUTZ IST UMWELTSCHUTZ!

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Motiv "AUCH DEINE VERANTWORTUNG"

 

Der NABU fordert unter anderem Gemeinden und Landwirte auf, die Blütenvielfalt auf kleineren Flächen wie an Weg- und Straßenrändern zu erhalten. Auch der Ökolandbau sei besser für Bestäuberinsekten, da dort zum Beispiel Klee eingesät wird. Auch privat kann jeder einen Beitrag leisten, um mehr Lebensräume und ein besseres Nahrungsangebot für Insekten zu schaffen.

 

Der Imkerbund rät, für eine möglichst große Vielfalt von Blüten zu sorgen: von Obstbäumen und Kastanien über Sträucher wie Schlehe und Weißdorn bis hin zu Kräutern und Blumen. Auch viele kleine Blühflächen bringen eine große Wirkung! Jeder einzelne von uns trägt die Verantwortung für diese Welt und die vielen Probleme, also Zeit zum Aufstehen: JEDER TAG ZÄHLT!

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Motiv "DIE ERDE WEINT"

 

Corona ist in aller Munde und das ist auch richtig und wichtig, aber wir dürfen die anderen großen Probleme dieser Erde nicht vergessen. Ich spreche oft Leute an, ob sie über das Ausmaß und die Konsequenzen des Insektensterbens informiert sind: alle haben schon bemerkt, dass die hübschen Schmetterlinge weniger werden und nicht mehr soviele Insekten herumschwirren. Aber warum und was für Konsequenzen das für uns hat, wissen die wenigsten. Auch der Umgang mit den Tieren muss überdacht und verbessert werden: jeder sollte sich Gedanken zu seinem Fleischkonsum machen (ich bin inzwischen Vegetarierin). Erstens finde ich es furchtbar, was die Tiere in der Massentierhaltung bis zu ihrer Schlachtung erleiden müssen und zweitens ist es schlecht für unsere CO2-Bilanz, außerdem werden in der Fleischproduktion Unmengen von Wasser verbraucht. So kann man immer weiter aufzählen … wenn wir JETZT nichts tun … werden es unsere Tränen sein.

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Motiv "MASSENTIERHALTUNG"

 

Billigfleisch aus Massentierhaltung bringt den Tieren viel Leid, sei es in der Aufzucht oder den Massentransporten. Die Erlösung von ihren Qualen bringt nur der Tod. Einen großen Anteil an dem durch Menschen verursachten Klimawandel hat die industrielle Tierhaltung. Hierbei sind es vor allem Methan und Lachgas, beides sind extrem klimaschädliche Gase: Methan ist rund 25 mal, Lachgas rund 300 mal klimaschädlicher als CO2. Die Produktion von 1 kg Rindfleisch kann bis zu 28 kg Treibhausgase verursachen, bei Obst und Gemüse ist es weniger als 1 kg.

 

Wenn wir uns pflanzlicher ernähren würden, wäre schon viel getan für Tier- und Klimaschutz!

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Motiv "KAUFT KEINE TIERE"

 

Immer wieder werden Hunde einfach ausgesetzt, wenn das „Weihnachtsgeschenk“ doch nicht so gepasst hat, wenn der Hund nicht mit in den Urlaub kann und wer weiß warum noch. Einfach irgendwo ausgesetzt, angebunden und sich selbst überlassen. Den Weg ins Tierheim zu finden ist hier noch der „Glücksfall“. Und dann heißt es warten, ob sich ein passendes „Herrchen“ findet, der dem Tier wieder das Vertrauen in den Menschen zurückgeben kann. Ein Tier anzuschaffen sollte daher gut überlegt sein! Warum werden Hunde gezüchtet, die aussehen wie ein Auto, das gegen eine Wand gefahren ist und die lebenslang mit Atemschwierigkeiten zu kämpfen haben. Warum schneidet man ihnen Stücke von Ohren und Schwanz ab, weil einige Menschen es schön finden?

Tipp: hol dir lieber eine "Promenadenmischung" aus dem Tierheim, das auf dich als verantwortungsvollen Besitzer wartet.

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